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Symposium „Atmosphäre – mit Spürsinn entwerfen“ 27./28.10.2016

 

Atmosphäre

… greift sich, wie ein Geist, der zum Tanz einlädt.
… soll bewegen, mich bewegen, mich in Bewegung bringen.
… kann neue Welten erschaffen.
… bewirkt, wie wir einen Raum wahrnehmen und was er mit uns macht.
… greift auf – Atmosphäre greift ein.
… schafft Impulse.
… bewirkt Austausch.
… ist vielschichtig und kann gegensätzlich sein. Unsere persönlichen Erfahrungen können die Empfindung und Wirkung der Atmosphäre auf uns verstärken oder abschwächen.
… wird intensiver, wenn man sie beachtet.
… ist eine Reflexion Deiner selbst.
… soll Gefühle auslösen.
… wird vom Menschen im Wandel der Zeit und Materialwahl verändert wahrgenommen.
… war, ist und wird im Wandel sein.
… war und ist immer noch – aber anders!

 

Eine echte Herausforderung: Im Entwurfsprozess wird versucht, die atmosphärische Dimension eines Raumes zu begreifen und sie zu vermitteln. Doch die Wirksamkeit des Raumes hängt sehr von der Wahrnehmung des einzelnen Menschen ab. Wie schaffen wir die Voraussetzungen dafür, dass Atmosphäre entsteht?

Im Rahmen des Symposiums fand eine intensive Auseinandersetzung mit der „Atmosphäre im Entwurf“ statt. Experten/-innen aus verschiedenen Disziplinen stellten ihre Positionen dazu vor. Sie näherten sich der Begrifflichkeit an, sprachen über den Spürsinn im Entwurfsprozess sowie geeignete Methoden und Mittel, um mit Atmosphäre zu arbeiten. In Workshops wurden die neuen Erkenntnisse in kleinen Gruppen reflektiert. Das oben angeführte Manifest ist das zusammengeführte Ergebnis aller Workshop-Gruppen.

 

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Graphic Recording: Johanna Benz

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Peter Girgis, Snøhetta, Oslo

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Materialen und Bücher zum Stöbern

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Alle Fotos: Arne Gutknecht