← Zurück

Musik + Raum

Umgestaltung eines Pavillons im Expo-Park

Ausgehend von einem Musikstück freier Wahl sollte in Teamarbeit ein Gestaltungskonzept für den Pavillon im Expo-Park entwickelt werden. Es sollte dabei eine Atmosphäre entstehen, die die Musik widerspiegelt und interpretiert.

Dabei handelt es sich um einen temporären Eingriff.

Der Pavillon konnte umgebaut, also geschlossen, überdacht oder eingeteilt werden, durfte in seiner Grundfläche von 8x8m aber nicht erweitert werden. Die Bausubstanz sollte berücksichtigt werden und ein Rückbau möglich sein.

 

Leichtigkeit, Freiheit & Bewegung 

Anna Ketmann & Franziska Melz

Minor Swing 1Minor Swing 2

In Anlehnung an das Lied “Minor Swing” von Django Reinhardt & Stéphane Grappelli

Leichtigkeit

Schon auf den ersten Bick, erkennt man in unserem Modell die Leichtigkeit anhand der Federn, welche sich durch die Bewegung auf den Hüpfkissen nach oben bewegen. Auch der Mensch, der dieses in Bewegung setzt, fühlt eine Art von Leichtigkeit.

Freiheit

Ein Symbol für die Freiheit ist die Wendeltreppe, denn durch sie hat der Besucher die Möglichkeit, einen Blick in die Weite und Freiheit zu bekommen. Auch die südländischen Straßenfluchten erweitern optisch den Raum und das Gefühl der Freiheit wird verstärkt.Die Türöffnungen wurden bewusst offen gelassen, um den Innenraum von allen Seiten frei zugänglich zu halten.

Bewegung

Die Bewegung wird durch die Hüpfkissen in das Modell übertragen. Der Besucher hat durch die Interaktion Spaß daran sich zu bewegen und erlebt dabei ein Luftspiel mit den Federn. Selbst wenn kein Besucher im Pavillon ist, ist die Bewegung anhand der Wendeltreppe und der organischen Form zu erkennen.

Die Farben sind natürlich gehalten, um unserer Interpretation von Freiheit gerecht zu werden.

 

‘Lost’ Vom Mutfassen

Jannis Block & Laura Kettler

4Das Projekt ‘Vom Mutfassen’ ist eine begehbare Rauminstallation in einem von insgesamt sieben Pavillons auf dem Expogelände. Dieser Ort diente zur Zeit der Expo als Ort der Ruhe und Entspannung. Für uns ist der Pavillon nun Raum für eine Installation, welche die Atmosphäre des Liedes ‘Lost’ von Coldplay widerspiegeln soll.

‘Just because I’m losing, doesn’t mean I’m lost’ – So lauten die ersten Zeilen des Songs. Das Lied handelt vom Gewinnen und Verlieren, von Höhen und Tiefen im Leben, vom Durchkämpfen und Weitermachen, schlicht vom Mutfassen. Die Atmosphäre ist einerseits dunkel, verwirrend und einsam, anderseits kraft und hoffnungsvoll.

2In der Installation haben wir versucht, diese Aspekte wiederzugeben. Für uns ist dieses Auf und Ab im Leben so, als wenn man sich einen Weg durch ein Kornfeld erkämpft. Manchmal hat man den Überblick verloren und weiß nicht mehr weiter, in einem anderen Moment steht man in einer Lichtung und weiß, genau wo hin. Diese Situation diente uns als Inspiration für unseren Entwurf.

Wir haben dabei die Halme soweit abstrahiert, dass wir sie als durchsichtige, elastische Stäbe dargestellt haben, die in unterschiedlichen Längen von der Decke und aus dem Boden ragen. Der Besucher muss sie zur Seite bewegen, um vorwärts zu kommen und sich seinen Weg zu bahnen. Er hat dabei manchmal den Überblick und kann über die Stäbe hinüber schauen, manchmal aber ist er verwirrt und sein Blickfeld ist eingeschränkt.

3Sobald der Besucher den Pavillon betritt, beginnt die Musik zu spielen. Das seitlich an den Wänden im Fußboden eingelassene LED-Licht fängt an zu leuchten und taucht das Feld in wechselnde Farben, was die unterschiedlichen Gemütszustände des Besuchers verstärkt.

Der Pavillon ist zwar nur 8m x 8m groß, wirkt allerdings durch die an den Wänden angebrachten Spiegel, als wäre er unendlich groß.

 

 “What´d I say”

Jule Tiedeken

IMG_2658IMG_2584

Wir haben unseren Pavillon nach dem Lied “What´d I say” von Ray Charles gestaltet. Entstanden ist  dabei  eine mit Wellblech verkleidete Hinterhofwerkstatt. Auf diese Kulisse kamen wir im Laufe unseres  Entwurfsprozesses.

Unser Raum ist in zwei Teile untergliedert. In dem einen wird am Tag gearbeitet und an Autos herum geschraubt und der andere dient abends als Treffpunkt zum gemeinsamen Musik machen.

Den Raum betritt man durch ein Geragentor . Es werden zwei Filme abgespielt, die den Besuche in die damalige Zeit versetzen sollen. Das Auto dient als Kulisse. Es ist zum anfassen und reinsetzen.

What`d I say  ist ein lebendiges und vergnügliches Lied, deswegen wird der Besucher dazu animiert sich im Raum zu bewegen und alles frei zu entdecken.

 

„Your Ghost”

Nadine Krakowiak & Kristin Kutzer

DSCF6478DSCF6384

In Anlehnung an das Lied  von Greg Laswell „Your Ghost” (Original von Kristin Hersh) gestalteten wir einen Pavillon auf dem Expo Plaza um.

Das Hauptthema unseres Modells ist der Liebeskummer, fast schon die Depression.

Der Besucher betritt den Raum nur bei schlechtem Wetter, welches die trübe Stimmung wiederspiegelt. Er muss sich durch düstere Flure, Gestrüb kämpfen und über steinige Wege gehen. Wenn man Liebeskummer hat dann fühlt man sich meist, als würde man sich im Kreis drehen und man denkt permanent an all die Erinnerungen, immer und immer wieder. Die Farbe und dessen Verlauf an den Wänden verstärken dieses Gefühlschaos. Wenn man sich durchgekämpft hat, dann kommt man in den Flur der Hoffnung und gelangt wieder in die Öffentlichkeit.

 

“Silent Circle”

Sarah Nicola & Alessa Rink

Musik inspiriert 12

DON’T FORGET TO BREATHE.
In Anlehnung an das Lied Breathe von Alexi Murdoch gestalteten wir den Pavillon im Expo – Park um.

UNENDLICHKEIT, RUHE, LEICHTIGKEIT
Den Mittelpunkt unseres Projektes bilden die natürlichen und rhythmischen Fadenbewegungen, bei deren Betrachtung der Besucher zur Ruhe kommen kann.                                                                             Durch die weiße Farbe und den kreisrunden Raum wird eine weiche und leichte Stimmung erzeugt. Das Ziel der Umgestaltung war, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Besucher frei fühlen und für sich selbst sein können.

 

“Radar Detector”

Anna Morawek und Katharina Jacobs

ModellAnsicht