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Red Wood Hostel

Im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit beschäftige Elena Colomoicenco sich mit dem Entwurf eines Hostels, welches in den ehemaligen Holländischen Pavillon auf dem Expo-Gelände geplant wird.

Eingangsituation

Das architektonische Ziel ist es, alle Funktionsbereiche auf einer Ebene unterzubringen, so wie auch der Wald eine Vielfalt an Nutzung und Lebensraum bietet.

Flursituation

Ein Leitfaden, der durch den Entwurf führt, ist „Bauen im Kontrast“, der durch das Raum-in-Raum-Prinzip unterstützt wird.

Die ehemalige Wald-Ebene wird komplett durch eine Glasfassade, die nach innen gefaltet ist, verschlossen. Der Raum entsteht aus einer zweigeschossigen Brettsperrholz – Konstruktion.

Die Architektur soll Sichtbeziehungen und Begegnungen schaffen. Durch offene und dynamische Räume entstehen Orte, die die Kommunikation und Interaktion der Menschen anregt und fördert.

Podest

Die Schlafsäle bestehen aus einem Modul, der in drei Bereiche aufgeteilt ist. Die dort eingebauten Schlafnischen, die mit dem Nötigsten ausgestattet sind, bilden ein gutes Mittel zwischen Privatem und Öffentlichem. Verschiedene Lounge-Bereiche bieten dem Gast komfortable Sitzlandschaften, wo Kommunikation unter den Gästen stattfinden kann.

Schlafsaal

Die Zusammensetzung der Materialen lässt den Raum schlicht und dennoch besonders wirken. Das Holz strahlt Wärme und Geborgenheit aus, in Verbindung mit dem roten glänzenden Material wird der Raum lebendig und dynamisch. Die transluzente Glasoptik von Profilbauglas verleiht dem Raum Leichtigkeit und wird durch das Licht akzentuiert. Es herrscht ein offenes, von Tageslicht beflutetes Raumgefühl, wie ein Aufenthalt in einem Wald, welcher auf eine moderne Weise neu interpretiert wird.