← Zurück

„BEND“

Paula Maleike und Michelle Djoehartono entwickelten in ihrer Bachelorarbeit im Ss 2012 ein modulares Einrichtungssystem, das Funktion und Design vereint und ein besonderes Raumgefühl schafft. Zugleich soll eine gemütliche Atmosphäre  mit individuellem Charakter geschaffen werden, in dem sich der Nutzer wohl fühlt.
Die Absolventinnen nahmen sich des Kultautos VW-Bus an,  möchten aber am Ende so viele Modelle wie möglich bedienen.

BUSINESS-detail modell

Die Montage des Einrichtungssystems sollte unabhängig von der Karosserie bzw. ohne jegliche Vorinstallation von einem Profi möglich sein. Paula Maleike und Michelle Djoehartono entwickelten daher ein einfaches System (IKEA-Prinzip), damit die Nutzer die Module in kurzer Zeit selber auf- und umbauen können. Das Modul selber wurde so einfach konstruieriert, dass es intuitiv und ohne besonderes handwerkliches Geschick aufgebaut werden kann.

VISU-DAY2DAY MODULE

Das Einrichtungssystem /-konzept sollte zudem nicht mit bereits existierenden, fest installierten Einrichtungen, wie in Campern und Wohnmobilen, konkurrieren, sondern eher eine temporäre Alternative sein.

Die Modularität ist ein wesentlicher Aspekt des Konzeptes, um Flexibilität und damit Individualität zu erreichen. Die Module ermöglichen einen Teil-Kauf und können so je nach finanzieller Lage oder persönlicher Lebenssituation dem Nutzer angepasst werden.

VISU-DAY2DAY MODULE

Ein weiterer wichtiger Faktor war das Ma­terial. Die Absolventinnen wählten ein stabiles, robustes Material, das gut zu verarbeiten, nachhaltig und leicht ist Nach langen Recher­chen und Inspiration durch den Produktdesigner Patrick Frey, der für die Firma Vial den Hocker aus dem Material VarioLine ent­warf, entschieden sich beide für dieses Material, , das bereits seit einigen Jahren im Fahrzeug- und Bootsbau genutzt wird.