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KISO – Zentrum für Kinder und Soziales

Neele von Seggern machte es sich im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Ss 2012 zur Aufgabe, die Tagesförderstätte für Menschen mit Behinderungen des Hauses Regenbogen in Oldenburg umzunutzen.Die Tagesförderstätte sollte in einen Neubau umziehen. Die frei werdenden Etagen erhielten eine neue Nutzung, die zum Konzept des Hauses Regenbogen als Einrichtung für Kinder passt.

Das Gebäude soll durch einen offenen Eingangsbereich einladend auf die Kinder wirken und Hemmungen, es zu betreten, abbauen. Es entstand ein zentraler, offener Grundriss, der ein freundliches, übersichtliches Raumgefüge vermittelt.

Die Absolventin entwarf genügend Platz zum Bewegen und Austoben, gleichzeitig aber auch kleine Rückzugsmöglichkeiten. Die Kinder finden Orte der Ruhe und Entspannung vor, sowie einen sicheren Platz zum Beobachten. Dem gegenüber stehen freie Kommunikationsflächen, sowie geschlossene Räume zum konzentrierten Arbeiten.

Die Küche stellt einen zentralen Ort dar, es herrscht ein offener Charakter vor, der Berührungsängste mildert und Kommunikationen fördert.Die untere Etage wird der aktive Bereich, in dem Aktivitäten wie Spielen, Toben, Werken, Tanzen und Musizie­ren möglich sind.In der oberen Etage ist Platz für ruhigere Tätigkeiten, wie z.B. Lernen, Ausruhen, Hausarbeiten machen, Teilnahme an Sprachkursen und Beratungsgesprächen.