← Zurück

Haltepunkt

Zum Thema  Ihrer Bachelorarbeit motivierte Maria Rudolph im Ss 2012 folgendes, sich scheinbar immer zu wiederholendes Bild in Fußgängerzonen, in Autos, in Möbelhäusern: „Dauer-Snacking“. Kinder, Jugendliche, Erwachsene, die sich schnell irgend­wo irgendetwas in den Mund „schieben“, was möglichst schnell den Magen erreicht. Und somit das Verlangen auf Nahrung oder bestenfalls den Hunger stillen soll. Take-away-, conveni­ence- und Fastfood-Produktebestimmen  immer mehr unseren Essalltag.

In der Auseinandersetzung mit ihrer Bachelorarbeit war es der Absolventin besonders wichtig, eine Thematik zu finden, mit der sie sich identifizieren und tief greifend auseinandersetzen konnte. Zu­nehmend stellte sie sich die Frage, ob es notwendig ist unsere gemeinsamen Mahlzeiten in der Familie zu er­halten. Oder ob es einfach nur ein altes Laster für viele von uns darstellt? Entspricht das klassische Bild einfach unserer heu­tigen Zeit nicht mehr und es braucht neue Konzepte? Wie könnte solch ein Konzept aussehen?

– Der Esstisch der Gegenwart. –

Genau mit dieser Themenstellung setzte Maria Rudolph sich aus­einander und knüpfte an die Schwerpunkte mit meinem Entwurf anknüpfen. „Zurück an den Esstisch! Oder bes­ser nicht?“ Das Objekt für den fiktiven Entwurf fand sie in Dresden auf der Tolkewitzer Straße 38.

Wie setzte Maria Rudolph Ihre Ideen um?
– Sie schuf einen Ort an dem eingekauft, gekocht und gegessen werden kann
– Ihre Umsetzung plazierte sie in einem Objekt mit guter Lage für Familien
– Sie entwarf höhenverstellbare Elemente und Podeste zum herausziehen
– Sie entwickelte Grafiken als Wegweiser
– Die nutzer können können nach Rezept oder nach Belieben eingekaufen
– Rezepte sind in Schüsselmaßen angegeben, so dass jeder mit kochen kann
– CI sind zum mit nach Hause nehmen
– Wohnliche Materialien werden hergeleitet aus Historie des Objektes