← Zurück

Kumpel & Co.

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im Sommersemester 2016 erarbeiteten Norma Estelle Gor und Sarah Hillmer ein Revitalisierungskonzept für das Zechengebäude „Tomson Bock“ der ehemaligen Zeche Gneisenau in Dortmund. Da sich im Dortmunder Stadtteil Derne immer mehr Gewerbetreibende ansiedeln, ist es langfristig gesehen von großer Bedeutung, auch die stadtbildprägenden Industriedenkmäler ins Viertel einzugliedern.AussenansichtDas Ziel ihrer Arbeit war, den historischen Charakter des Gebäudes aufzugreifen und dem Leerstand, mit einer Umnutzung zu einer Markthalle mit einer integrierten Ausstellung, entgegen zu wirken. Geplant wurden kleine Verkaufsflächen für Jungunternehmer, Designer oder Startup-Unternehmen, die temporär angemietet und genutzt werden können.

 

Obergeschoss_Shop

Der Entwurf interpretiert sich in einer offenen Architektursprache, die sich in ihrer Gestaltung zurücknimmt und sensibel in das Industriedenkmal einfügt. Durch eine Reduzierung der Innenarchitektur wird ein freier Bewegungsfluss durch das gesamte Gebäude ermöglicht.

Markttreff-bearbeitet

Der Respekt zum Denkmal wird durch den sanften Einsatz neuer Elemente, mit Abstand zum Bestand gewahrt. Das Neue soll wandelbar, vielseitig nutzbar und zurückhaltend sein, daher ist eine offene und transparente Raumstruktur maßgeblich für den Entwurf. Der Raum wird aufgeschlüsselt, sodass sich spannende Ecken und Nischen ergeben und eine Wechselbeziehung zwischen Alt und Neu entsteht.

Erdgeschoss_Eingang

 Obergeschoss_Kinderwerkstatt