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Hand in Hand

Die Verbindung zweier Themen:

Alternde Gesellschaft trifft landwirtschaftliche Bausubstanz

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeit im SS 2014 begegnen Katharina von Issendorff und Charlotte Wiechens in der Konzeptidee dem Trend der alternden Gesellschaft mit einem zweiten Trend: Dem Trend der Urbanisierung.Auße homepage

Während junge Leute in große Städte ziehen, lässt dies in den „Speckgürteln“ eine qualitativ hochwertige, aber nicht mehr genutzte Infrastruktur zurück. Besonders bei landwirtschaftlichen Betrieben, deren Zahl durch die zunehmende Konsolidierung immer weiter schrumpft, bleiben Höfe mit Strukturen zurück, die in ihrer rsprünglichen Form keine Verwendung mehr finden. Genauso einen Hof wurde als Basis für eine Studie ausgewählt, um über eine Umnutzung ein funktionierendes Konzept für ein modulares Altern zu ermöglichen.

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Modulares Altern bedeutet bedarfsbezogen Strukturen anpassen zu können, die an den individuellen Prozess des Alterns orientiert sind. Es soll dabei beispielsweise kein integriertes Betreuungsangebot bestehen, jedoch die Möglichkeit bei Bedarf auch einen ambulanten Pflegedienst anzugliedern. Im Mittelpunkt steht dabei ein individuelles, selbstbestimmtes Wohnen. Die Wohneinheiten werden miteinander verbunden um einen guten Anschluss an eine sich gegenseitig unterstützende Gemeinschaft zu ermöglichen.

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Um dieses Ziel zu unterstützen, soll eine intelligent vernetzte Gebäudetechnik im Hintergrund arbeiten. Ziel ist die Vermeidung und Erkennung von Notfallsituationen im häuslichen Umfeld. Durch das Integrieren von selbstlernenden Sensor-, Auswertungs- und Reaktionskomponenten, ermöglicht die Technik den Senioren ein sicheres Leben in den eigenen vier Wänden. Das Zusammenspiel von „Technik“ und „individuellem Wohnen“ in einer gemeinschaftlich angelegten Struktur soll eine eigenständige und sichere Alternative zum Umzug in ein Altenheim darstellen.

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