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Konrad KOch – Wie alles begann…

 

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Als Thema ihrer Bachelorarbeit wählten Marie Märgner und Rouven Dürre im Ss 2011  ein Thema , mit dem sie sich identifizieren und das sie mit Begeisterung an die bevorstehende Aufgaben herangehen ließ. Als Standort für dieses Projekt wählten sie die Stadt Braunschweig , in der beide auch lebten.

In dieser Stadt nimmt der Fußball einen sehr hohen Stellenwert ein und gerade nach dem Aufstieg von Eintracht Braunschweig in die zweite Bundesliga in der Saison 2011 ist eine ganze Region noch mehr zusammengerückt. Beide Absolventen sind leidenschaftliche Fans des Fußballvereins und der Meinung, dass Eintracht Braunschweig „museumsreif“ sei. Somit war das Thema naheliegend: Ein Fußballmuseum für Braunschweig!

Zurzeit existieren lediglich sechs Vereinsmuseen in der ersten und zweiten Bundesliga, sowie wenige privatgeführte Fußballsammlungen in Deutschland. Bedingt durch die Tatsache, dass der DFB sein eigenes Museum 2014 in Dortmund eröffnen wird, haben viele Vereine die Wichtigkeit eines eigenen Vereinsmuseums erkannt.

Nur die wenigsten Menschenwissen , dass Braunschweig als die Wiege des Deutschen Fußballs gilt. Der Braunschweiger Lehrer Konrad Koch hat hier 1874 das Fußballspiel in Deutschland eingeführt und bereits ein Jahr später das erste Fußball-Regelwerk verfasst.

Die Geschichte Konrad Kochs und die Entstehung des Deutschen Fußballs, ohne die es auch Eintracht Braunschweig nicht gäbe, sollten ein wichtiger Bestandteil des Fußballmuseums werden. Die absolventen schufen einen Ort, der – anders als in anderen Städten – nicht im eigenen Stadion integriert , sondern zentral gelegen und gut erreichbar ist, der Erlebnisse und Interaktion bietet. Das Museum sollte nicht nur den Fußballfan erreichen, sondern auch Personen ansprechen, die sonst eher wenig mit Fußball in Berührung kommen. Zudem sollte die Geschichte von Eintracht Braunschweig erzählt, ihr ein würdiger Rahmen gegeben und die lange Tradition erlebbar gemacht werden.